Herzlich Willkommen zu meiner Fotoausstellung „Thailand“
Goldene Tempel, die im Abendlicht strahlen. Straßenmärkte und Streetfood, erfüllt vom Duft exotischer Gewürze.
In meinen Fotografien möchte ich die Vielfalt Thailands zeigen – vom pulsierenden Leben in Bangkok bis zur stillen Magie der Natur im Norden Thailands. Jede Aufnahme ist eine Einladung, innezuhalten, den Blick schweifen zu lassen und die Farben, Formen und Geschichten dieses faszinierenden Landes zu entdecken.
Es sind nicht nur Orte, die ich festhalte, sondern Begegnungen, Stimmungen und das besondere Licht, das Thailand so einzigartig macht.
Ich lade Sie nun herzlich ein sich mit mir auf die Reise zu begeben und wünsche dabei viel Vergnügen.
(Eine grobe Übersichtskarte mit den Stationen dieser Fotoausstellung finden Sie am Ende dieser Galerie)

Ayutthay war von 1351 bis 1767 Hauptstadt des siamesischen Königreichs und symbolisiert noch immer die bedeutendste Geschichte Thailands.
Über 400 Jahre lang herrschten hier insgesamt 33 Könige aus fünf verschiedenen Dynastien.
Prachtvolle Ruinen von Tempeln, Palästen und Festungsanlagen zeugen von dieser Epoche.
Das Foto zeigt den Tempel Wat Phra Si Sanphet, der 1492 und 1592 entstand.

Der zentrale Prang (Turm) ist mit farbenfrohen Porzellanfliesen verziert.
Tagsüber zieht der Tempel unzählige Touristen an.
In einer Seitenstrasse hinter dem Tempel gibt es zahlreiche Kostümverleih-Shops .
Dort kann man sich in thailändische Tracht kleiden um dann anschließend einen der vielen professionellen Fotografen für in 1-2 stündiges Fotoshooting im Tempel mieten.
Nicht unser Ding.

Natürlich haben wir uns in diesem wunderschönen Tempel auch den liegenden Buddha angesehen und fotografiert.
Das in meinen Augen schönere Motiv hat sich jedoch gezeigt als sich kurz nach Sonnenuntergang die Tempelanlage geleert hat und diese Katze den Tempel wieder für sich hatte.

Der Palast verkörpert die Seele und Geschichte Thailands und diente jahrhundertelang als Residenz der Könige.
Begonnen wurde Bau 1782 als Bangkok zu Thailands Hauptstadt ernannt wurde.
Seit dem Auszug von König Rama VII. im Jahr 1925 dient der Palast zeremoniellen Zwecken.

Genaue Zahlen sind leider nicht zugänglich.
Lassen Sie sich von den Fotos nicht täuschen, wir waren nicht allein in der großen Anlage um all die wundervollen Gebäude, Verzierungen und Figuren zu besichtigen.

Wat Rong Khun ist ein privates Kunstwerk des Künstlers Chalermchai Kostpipat.
Der Tempel ist nicht geweiht und anders als in den anderen 30.000 Tempeln in Thailand, leben hier keine Mönche.
Dennoch ist diese Anlage eine Sehenswürdigkeit in Chiang Rai mit Tausenden Besuchern aus der ganzen Welt.

Betritt man das Innere des Tempels bietet sich einem ein fantastisches Farbenspiel in blau.
Der schneeweiße Buddha im Inneren

Mit ihren vielfältigen Angeboten, günstigen Preisen (2 Hauptspeisen + 2 Getränke oft unter 10€) und lebendigen Atmosphäre sind sie ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis.
Zitat von Friedemann Karig, Süddeutsche Zeitung, Mitte Feb 2019:
"Wie in den meisten asiatischen Ländern gilt: Wenn du dem Koch nicht beim Kochen zuschauen kannst, hat er etwas zu verbergen. Das beste Essen bekommt man an den Bürgersteigen, in Höfen und Seitenstraßen. Bangkok ist eine Stadt wie eine einzige große offene Küche, plus Speisekammer... man kann tagelang herumlaufen und immer wieder spontan irgendwo irgendwas essen - enttäuscht wird man nie."

So spielte sich in traditioneller Weise auch der Handel auf dem Wasser ab, auch im sogenannten Damnoen Saduak Floating Market.
Frisch geerntete Produkte wurden direkt auf den Kanälen verkauft.
Heute ist der schwimmende Markt bei Damnoen Sudak leider eher zur reinen Touristenattraktion geworden.
Entlang der Kanäle wird alles Mögliche verkauft, vorrangig Souvenirs.
Leider trifft man nur noch wenige der Boote an von denen leckere Früchte, Gemüse oder fertige Speisen verkauft werden.

Man kann nirgendwo so gut und günstig essen wie in den vielen Garküchen.
Wir Westeuropäer neigen dazu uns ein wenig vor der vermeintlich fehlenden Hygiene und Qualität dieser Art der Essenszubereitung zu fürchten.
Die Qualität des Streetfoods ist allgemein hoch, da es sich um eine beliebte und stark frequentierte Gegend handelt. Die hohe Nachfrage und die große Anzahl an Essensständen sorgen für eine gute Umsatzfrequenz und somit für frische Zutaten und Zubereitung.
Im Schnitt haben wir für zwei Gerichte und zwei Getränke selten mehr als 10 Euro bezahlt.

Meist in Form von kurzen, aber heftigen Schauern, oft am Nachmittag.
Es kann also gut sein, dass man tagsüber unterwegs ist und plötzlich ein ordentlicher Guss runterkommt – aber selten regnet es den ganzen Tag durch.
Zudem ist es auch während des Regens und danach unverändert warm.
Die Menschen in Bangkok nehmen den Regen mit Gelassenheit und Humor.

In den Straßen neben dem Markt spielt sich das „Liefergeschäft“ ab. Kleine LKW, Tuktuk-Lieferwagen und unzählige Lieferanten mit Sackkarren bringen die benötige Ware im Eiltempo.
Der Markt ist 24h an 7 Tage die Woche geöffnet.

Diesen Markt haben wir entlang des Highways Nach Chiang Mai entdeckt.
Drüber schlendern und die Vielfalt der angebotenen Waren bestaunen.

Neben außergewöhnlichen Garküchen, leckerem Streetfood, Kleidungs- und Antiquitäten-Ständen gibt es noch unzählige coole Bars sowie tolle Restaurants.
"The One Ratchada" wurde 2022 neu eröffnet und ist über die MRT (U-Bahn) bequem erreichbar.

Sie wurde im späten 18. Jahrhundert gegründet und hat sich zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Kulturzentrum entwickelt.
Das Viertel ist ein Labyrinth aus engen Straßen und Gassen, in denen sich eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants, Garküchen und Tempeln befindet.
Nachts verwandelt sich die Yaowarat Road in einen belebten Nachtmarkt mit Straßenhändlern, die alles von köstlichen Fischgerichten bis hin zu traditioneller chinesischer Medizin verkaufen.
Die Neonreklamen, die die Straße beleuchten, schaffen eine pulsierende und farbenfrohe Atmosphäre und machen sie zu einem beliebten Ort für Einheimische und Touristen.

Dort oben hat sich eine Gruppe Affen angesiedelt deren Hauptbeschäftigung darin besteht Touristen anzubetteln (Füttern ist verboten, dennoch machen es viele, weil das ja so ein süßes Foto gibt) oder gar zu bestehlen.
Handys, Sonnenbrillen, Lebensmittel usw. nichts ist sicher.
Ich bin mir hundertprozentig sicher, die Affen sind den Menschen geistig weit überlegen.
Zumindest so manchen Touristen.
Handys, Sonnenbrillen, Lebensmittel usw. nichts ist sicher.

Zwei Tage später sitzen wir im einigermaßen kühlen Schatten auf unserer Terrasse, die sich direkt neben einem künstlich angelegten Tümpel befindet, als sich der Eisvogel erneut zeigt.
Offensichtlich gibt es in dem Tümpel genug kleine Fische die dem Eisvogel als Nahrung dienen.
Von da an haben wir ihn jeden ausgiebig beobachten und fotografieren können.
Übrigens, zuhause in Oberbayern mußte ich im Januar zwei volle Tage bei minus 6 Grad ausharren, um einen Eisvogel vor die Linse zu bekommen.

Wir sind den ca. 8km langen Pu Kaeng Nature Trail, bestehend aus 9 Kalkstein-Wasserfallstufen gegangen und waren nahezu allein in einer wundervollen Landschaft unterwegs.

Oben angekommen werden wir mit einem sagenhaft schönen Ausblick über die nordthailändische Landschaft belohnt.

Hoch oben auf den schroffen Gipfeln des Doi Phra Bat in der Provinz Lampang thronen weiße und goldene Stupas, die scheinbar schwerelos über den Wolken schweben.
Mit einem Sammeltaxi geht es ein Stück weit den Berg hinauf, dann folgen unzählige schweißtreibend Treppenstufen, bis man auf 815 m Höhe den Panoramablick genießen kann.
Auch Mönche genießen diesen Ausblick und machen den einen oder anderen Foto-Schnappschuß.

Im Inneren thront ein roter, transparenter Buddha, vom einfallenden Licht spektakulär in Szene gesetzt.

In der Bevölkerung besonders verehrte, verstorbene Mönche werden zuweilen lebensecht als Wachsfiguren (oder Kunstharz?) in den Tempeln ausgestellt.
Beim ersten Mal bin ich noch ordentlich erschrocken, weil ich dachte daß da ein echter Mönch sitzt und ich nicht stören wollte.
Fast ein wenig gruselig.

Doch Thailand bietet noch viele weitere schöne Regionen, wie den noch ursprünglich gebliebenen Norden.
Hier ist das Land von grünbedeckten Bergen, unzähligen Tempeln und kleinen traditionellen Dörfern geprägt.

Anders als bei uns scheinen die üblichen Verkehrs- und Sicherheitsregeln hier keinerlei Gültigkeit zu haben.
Zu dritt oder viert auf dem Gefährt - völlig normal. Helme sieht man selten.
Gefahren wird, wo gerade Platz ist, auch mal gerne auf der falschen Straßenseite entgegen dem Verkehr.

Viele Dörfer liegen eingebettet zwischen sanften Hügeln oder steilen Bergen, oft an Flüssen oder kleinen Reisfeldern.